Ratgeber

Strom anmelden beim Umzug: Anbieter, Zählerstand, Wechsel

Aktualisiert am 27. April 2026
11 Min. Lesezeit
Stromzaehler in der Mietwohnung, der beim Einzug auf den neuen Mieter angemeldet werden muss

Sie ziehen um — und denken, Sie können sich jetzt einen günstigen Stromanbieter aussuchen wie in Deutschland? Sparen Sie sich die Recherche. In der Schweiz können Privathaushalte ihren Stromlieferanten nicht frei wählen. Sie bekommen automatisch den Strom des lokalen Versorgers, in dessen Netzgebiet Ihre neue Wohnung liegt. ewz in Zürich, ewb in Bern, IWB in Basel, BKW im Mittelland — das ist gesetzt.

Was Sie trotzdem aktiv machen müssen: sich beim neuen Versorger anmelden, den Zählerstand ablesen und die alte Wohnung sauber abrechnen. Wer das vergisst, zahlt schnell den Strom des Nachmieters mit. Diese Anleitung zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie es richtig läuft, welcher Versorger für Ihre Region zuständig ist und welche Fehler Ihnen bares Geld kosten.

Wie funktioniert die Stromversorgung in der Schweiz?

Anders als beim Internet, beim Handy oder beim Mietauto gibt es bei Strom für Privathaushalte in der Schweiz keinen freien Markt. Geregelt ist das im Stromversorgungsgesetz (StromVG), überwacht von der ElCom, der Eidgenössischen Elektrizitätskommission. Solange Sie weniger als 100’000 Kilowattstunden pro Jahr verbrauchen — und das tun praktisch alle Privathaushalte — sind Sie in der Grundversorgung beim lokalen Verteilnetzbetreiber. Punkt.

Konkret heisst das: An Ihrer neuen Adresse liegt das Stromnetz eines bestimmten Versorgers. Dieser Versorger verkauft Ihnen Strom zu Tarifen, die er einmal pro Jahr festlegt und der ElCom zur Prüfung meldet. Sie können nicht zu Axpo wechseln, weil sie günstiger wären. Sie können nicht zu Alpiq, weil sie mehr Solarstrom anbieten. Wer in Zürich wohnt, ist ewz-Kunde. Wer im Berner Mittelland wohnt, bekommt seinen Strom von der BKW. So einfach — und so eingeschränkt.

In der Schweiz gibt es rund 630 Verteilnetzbetreiber. Die meisten sind Stadt- oder Gemeindewerke. Daneben gibt es grosse überregionale Akteure: BKW (Bern und weite Teile des Mittellands), Romande Energie (Westschweiz), Repower (Graubünden), CKW (Zentralschweiz), Groupe E (Freiburg/Neuenburg), EKZ (Kanton Zürich ausserhalb der Stadt) sowie AET und AIL im Tessin (Bellinzona und Lugano). Die Übertragungsnetz-Betreiberin Swissgrid transportiert den Strom über die Hochspannungsleitungen quer durchs Land. Produziert wird er von Axpo, Alpiq, BKW und vielen Wasser-, Kern- und Solarkraftwerken — aber an Sie verkauft wird er ausschliesslich vom lokalen Versorger.

Tabelle: Die wichtigsten Stromversorger nach Region

RegionVersorgerWebseiteBesonderheit
Stadt Zürichewzewz.ch100% erneuerbar, drei Solartarife
Kanton Bern (Stadt)Energie Wasser Bern (ewb)ewb.chStadtwerk, eigener Mix
Kanton Bern (Land) & MittellandBKWbkw.chGrösster Versorger der Schweiz
Basel-StadtIWBiwb.ch100% erneuerbar seit 2009
AargauAEW Energieaew.chKantonal
Luzern & ZentralschweizCKWckw.chTochter der Axpo
GenfSIGsig-ge.chStadtwerk Genf
LausanneRomande Energieromande-energie.chWestschweiz
St. GallenSankt Galler Stadtwerkesgsw.chStadt St. Gallen
WinterthurStadtwerk Winterthurstadtwerk.winterthur.chEigene Tarife
GraubündenRepowerrepower.comBündner Versorger

Sie wissen nicht, wer für Ihre neue Adresse zuständig ist? Auf strompreis.elcom.admin.ch — der offiziellen Tarifkarte der Eidgenössischen Elektrizitätskommission — können Sie jede Schweizer Postleitzahl eingeben und sehen sofort, welcher Versorger zuständig ist und was eine Kilowattstunde kostet. Romandie-Bewohner finden auf prix-energie.ch die gleichen Daten in französischer Sprache. Genauso wichtig wie der Stromvertrag ist der Internetanschluss am Umzugstag — beides am besten parallel erledigen.

Strom beim Umzug anmelden — der ganze Ablauf

Die gute Nachricht zuerst: Sie müssen nichts kompliziert vergleichen, nichts kündigen, keinen neuen Vertrag unterschreiben. Die schlechte: Sie müssen trotzdem aktiv werden, sonst läuft die Rechnung weiter — entweder auf Ihren Namen an der alten Adresse oder Sie übernehmen stillschweigend den Verbrauch des Vornutzers an der neuen.

Schritt 1: Versorger der neuen Adresse rausfinden

Gehen Sie auf die Webseite Ihres neuen Versorgers (siehe Tabelle oben) oder direkt auf strompreis.elcom.admin.ch und geben Sie die Postleitzahl ein. In den meisten Gemeinden gibt es nur einen Versorger, in Mischgebieten manchmal zwei. Notieren Sie sich Name, Telefonnummer und das Online-Formular «Umzug melden» — fast alle grossen Versorger haben das mittlerweile.

Schritt 2: Anmeldung mindestens 14 Tage vor Einzug

Melden Sie sich beim neuen Versorger mindestens 14 Tage vor dem Einzug an, idealerweise sobald Sie den Mietvertrag unterschrieben haben. Bei ewz, BKW, IWB und ewb dauert die Online-Anmeldung keine fünf Minuten. Sie brauchen:

  • Vor- und Nachname (alle Hauptmieter)
  • Neue Adresse mit Wohnungsnummer und Stockwerk
  • Einzugsdatum
  • Zählernummer (steht auf dem Stromzähler im Keller oder Treppenhaus — vom Vermieter erfragen, wenn Sie sie noch nicht haben)
  • Korrespondenzadresse und E-Mail
  • Geburtsdatum und Telefonnummer
  • Bei Hauseigentum: Grundbuchauszug oder Kaufvertrag

Sobald die Anmeldung durch ist, bekommen Sie eine Bestätigung per Mail. Der Versorger schaltet den Strom für Sie frei, der Zähler läuft ab dem genannten Datum auf Ihren Namen. Sie müssen nichts physisch umstecken, keinen Techniker rufen — der Strom in Schweizer Mietwohnungen ist permanent angeschlossen, es geht nur um die vertragliche Zuordnung.

Schritt 3: Zählerstand ablesen — und fotografieren

Das ist der Schritt, den die meisten unterschätzen. Am Tag der Wohnungsübergabe — sowohl in der alten als auch in der neuen Wohnung — lesen Sie den Zählerstand ab und halten ihn schriftlich fest. Viele Verwaltungen tragen ihn im Wohnungsübergabeprotokoll ein, aber verlassen Sie sich nicht drauf. Machen Sie selbst ein Foto.

So gehen Sie vor:

  1. Zähler finden: In Mietwohnungen meist im Keller, im Hausflur oder im Stromkasten in der Wohnung. Auf dem Zähler steht eine Zählernummer (8–10 Stellen) — das ist nicht der Stand, sondern die Identifikation des Geräts.
  2. Zählerstand ablesen: Bei mechanischen Zählern lesen Sie die schwarzen Ziffern vor dem Komma ab — die roten Stellen ignorieren Sie. Bei modernen elektronischen Zählern (Smart Meter) drücken Sie den runden Knopf unten und blättern durch das Display, bis «1.8.0» oder «total» erscheint. Das ist Ihr Stand in Kilowattstunden. Bis Ende des Smart-Meter-Rollouts müssen 80 % aller Schweizer Haushalte einen elektronischen Zähler haben — viele Versorger haben dafür eigene Apps (ewz Cockpit, BKW Home, IWB myIWB), in denen Sie Stand und Verbrauch direkt einsehen können. Wer eine eigene Photovoltaik-Anlage hat, meldet zusätzlich die Solarstrom-Rückspeisung ins Netz an — der Versorger zahlt dafür eine Rückliefervergütung pro eingespeister Kilowattstunde.
  3. Niedertarif und Hochtarif: Wenn Ihr Zähler zwei Stände zeigt («1.8.1 Hochtarif» und «1.8.2 Niedertarif»), notieren Sie beide. Hochtarif gilt meist Mo–Fr 07:00–20:00 Uhr, Niedertarif nachts und am Wochenende. Beide Stände sind für die Abrechnung wichtig.
  4. Fotografieren: Mit dem Smartphone, Display klar lesbar, Zählernummer mit drauf. Foto in die Cloud, nicht nur lokal. Sie werden es brauchen, wenn der Versorger einen anderen Stand abrechnet als den, den Sie gemeldet haben.

Praxis-Tipp: Machen Sie das Foto bei guter Beleuchtung und mit der Zählernummer im Bild — sonst kann der Versorger das Foto im Streitfall nicht zuordnen. Und melden Sie den Stand am gleichen Tag, an dem Sie ablesen — nicht eine Woche später aus dem Gedächtnis.

Schritt 4: Alte Wohnung abmelden und Endabrechnung

Parallel zur Anmeldung am neuen Ort melden Sie sich beim Versorger Ihrer alten Wohnung ab — oft ist das der gleiche Versorger, manchmal ein anderer. Wieder gilt: mindestens 14 Tage vor Auszug, online geht es am schnellsten. Sie geben das Auszugsdatum, den abgelesenen Endstand und Ihre neue Adresse für die Schlussrechnung an.

Der Versorger erstellt Ihnen innerhalb von zwei bis vier Wochen die Endabrechnung. Sie enthält den Verbrauch zwischen letzter regulärer Ablesung und Auszugstag, abzüglich bereits gezahlter Akontobeträge. Stimmt der Endstand mit Ihrem Foto überein, alles gut. Wenn nicht — Foto raus, beim Versorger reklamieren, korrigieren lassen. Da geht es schnell um zwei- bis dreistellige Beträge.

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Mustertext: Strom-Anmeldung beim Umzug

Falls Ihr Versorger kein Online-Formular hat oder Sie lieber per Mail schreiben:

Betreff: Strom-Anmeldung neue Wohnung — [Ihr Name], [neue Adresse]

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich ziehe per [Datum] in die Wohnung an der [Adresse, Stockwerk, Wohnungsnummer] in [PLZ, Ort] ein und möchte mich für den Strombezug anmelden.

Meine Angaben:
– Name, Vorname: […]
– Geburtsdatum: […]
– Telefon: […]
– E-Mail: […]
– Bisherige Adresse: […]
– Zählernummer (sofern bekannt): […]
– Einzugsdatum: […]

Bitte schicken Sie mir die Vertragsbestätigung sowie die ersten Informationen zu Tarif, Akontozahlungen und Rechnungsstellung an die oben genannte E-Mail-Adresse.

Freundliche Grüsse
[Name, Unterschrift]

Solarstrom und Ökotarife — was Sie wirklich wählen können

Auch wenn Sie den Versorger nicht wechseln können: Bei den Stromprodukten haben Sie Spielraum. Fast jeder Schweizer Versorger bietet drei bis fünf Stromprodukte an, vom günstigen Standardmix bis zum reinen Solarstrom aus regionalen Anlagen. Bei ewz heissen die Tarife etwa ewz.econatur (günstig, Wasserkraft Schweiz), ewz.natur (Standard, erneuerbar) und ewz.pronatur (höchster Anteil Wind und Sonne aus der Region Zürich). Bei BKW heisst der Solartarif 1to1 energy sun, bei IWB IWB Solarstrom.

Der Aufpreis ist überschaubar: Für einen 2-Personen-Haushalt mit 2’500 kWh Jahresverbrauch zahlen Sie für reinen Solarstrom etwa 30 bis 80 Franken pro Jahr mehr als für den Standardmix. Dafür wissen Sie, dass Ihr Strom aus einer konkreten Anlage in Ihrer Region kommt — nicht aus einem anonymen europäischen Mix. Achten Sie beim Tarif auf das Label naturemade star oder naturemade basic (vergeben vom Verein für umweltgerechte Energie, naturemade.ch) — es garantiert geprüften Strom aus erneuerbaren Quellen. Wer den eigenen CO₂-Fussabdruck darüber hinaus kompensieren will, kombiniert den Ökotarif mit einem Klimaschutz-Beitrag von myclimate. Beim Online-Anmeldeformular können Sie das Produkt direkt auswählen, später wechseln geht ebenfalls jederzeit per Mail oder im Kundenportal.

Praxis-Tipp: Wenn Ihnen Nachhaltigkeit wichtig ist, wählen Sie beim Anmelden direkt den Solartarif. Bei vielen Versorgern sind Sie sonst automatisch im günstigsten Standardprodukt und müssen aktiv hochstufen. ewz, IWB und Stadtwerk Winterthur liefern bereits in der Grundversorgung 100% erneuerbaren Strom — ein klarer Vorteil gegenüber Versorgern, die noch Atomstrom oder Gas im Mix haben.

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Stromanbieter wechseln in der Schweiz — geht das überhaupt?

Kurze Antwort: Nein, noch nicht. Lange Antwort: Vielleicht bald. Der Bundesrat hat die Eckpunkte für die Marktöffnung festgelegt, gekoppelt an das Stromabkommen mit der EU. Sobald dieses Abkommen in Kraft tritt — frühestens in zwei, eher drei Jahren — können auch Privathaushalte in der Schweiz ihren Stromlieferanten frei wählen, ähnlich wie in Deutschland oder Österreich. Geplant sind ein offizielles Vergleichsportal, eine Ombudsstelle für Streitfälle und das Recht, jederzeit zurück in die Grundversorgung zu wechseln. Bis dahin reicht es, beim Umzug die Ummeldung bei der Gemeinde sauber zu erledigen und parallel eine vollständige Adressänderung zu hinterlegen — Strom regelt sich dann fast von selbst.

Bis dahin gilt: Wer in der Schweiz wohnt und in einer Wohnung mit weniger als 100’000 kWh Jahresverbrauch lebt, ist Kunde des lokalen Versorgers. Punkt. Nur Geschäftskunden und Industriebetriebe oberhalb dieser Schwelle dürfen heute schon frei wählen — und nutzen das auch fleissig. Für Mieter und Wohnungseigentümer ändert sich vor 2027 garantiert nichts. Wer Ihnen heute auf dubiosen Vergleichsportalen einen «Wechsel zum günstigeren Stromanbieter» verspricht, redet entweder von Geschäftskunden — oder will Sie mit einem fragwürdigen Servicevertrag abzocken.

Im internationalen Vergleich kostet Strom in der Schweiz übrigens nicht wenig. Ein typischer 4-Personen-Haushalt mit 4’500 kWh Jahresverbrauch zahlt im Schweizer Mittel rund 27 Rappen pro kWh, das sind etwa 1’200 Franken pro Jahr. Die Spanne zwischen den günstigsten und teuersten Versorgern ist enorm: Manche Gemeinden landen bei 18 Rappen, andere bei über 35. Wer die Wahl hat, wo er hinzieht, kann mit einem Blick auf die ElCom-Tarifkarte mehrere hundert Franken pro Jahr sparen — auch ohne Marktöffnung. Die Stromrechnung ist Teil Ihrer gesamten Nebenkosten, planen Sie sie von Anfang an realistisch ein.

Häufige Fehler — und wie Sie sie vermeiden

Fehler 1: Anmeldung vergessen. Sie ziehen ein, der Strom läuft, alles gut — bis nach drei Monaten plötzlich eine Rechnung an den Vornutzer geht und der Versorger Sie anschreibt, weil niemand die Wohnung übernommen hat. Folge: Sie zahlen rückwirkend, oft mit Bearbeitungsgebühr. Lösung: Vor dem Einzug anmelden, nicht danach.

Fehler 2: Zählerstand nicht abgelesen. Ohne Foto vom Zählerstand am Übergabetag stehen Sie im Streitfall mit leeren Händen da. Der Versorger schätzt dann den Verbrauch — und schätzt natürlich nicht zu Ihren Gunsten. Lösung: Foto, immer. Beide Wohnungen, beide Stände (Hochtarif und Niedertarif), Zählernummer im Bild.

Fehler 3: Beim alten Versorger nicht abgemeldet. Sie melden sich nur am neuen Ort an und denken, der alte Versorger merkt das schon. Tut er nicht. Folge: Der Stromzähler in der alten Wohnung läuft auf Ihren Namen weiter — und Sie zahlen den Verbrauch des Nachmieters mit, bis er sich selbst anmeldet. Lösung: Immer beide Schritte machen, parallel.

Fehler 4: Auf einen Wechsel zum «günstigeren Anbieter» reinfallen. Werbeanrufe, Briefe, Vergleichsportale — wer Ihnen einen günstigeren Stromtarif für die Privatwohnung verspricht, lügt entweder oder verkauft Ihnen einen sinnlosen Servicevertrag. Lösung: Weghören, wegwerfen, weglachen. Bis die Marktöffnung kommt, ist jeder solche Wechsel für Privathaushalte reine Augenwischerei.

Fehler 5: Stromprodukt nicht aktiv gewählt. Sie landen automatisch im Standardprodukt — und merken nie, dass Sie für 30 Franken Aufpreis pro Jahr reinen Solarstrom aus Ihrer Region hätten haben können. Lösung: Bei der Anmeldung im Formular zwei Sekunden investieren und das Solarprodukt wählen.

Fehler 6: Keine Korrespondenzadresse für die Schlussrechnung. Die Endabrechnung der alten Wohnung kommt vier Wochen nach Auszug — wenn Sie keine neue Adresse hinterlegen, geht sie an die alte Wohnung und verschwindet im Postfach des Nachmieters. Lösung: Beim Abmelden immer die neue Adresse oder zumindest eine zuverlässige Kontaktadresse hinterlegen.

Strom anmelden beim Umzug — die Kurzfassung

Wenn Sie nur eine Sache aus diesem Artikel mitnehmen, dann diese: In der Schweiz wählen Sie keinen Stromanbieter — Sie wählen eine Wohnung, und der Versorger kommt automatisch dazu. Ihre Aufgabe ist nicht, zu vergleichen, sondern sauber anzumelden, abzulesen und abzumelden. Vierzehn Tage vor Einzug beim neuen Versorger anmelden, am Übergabetag den Zählerstand fotografieren, beim alten Versorger abmelden, Endabrechnung prüfen. Fertig.

Wer seinen Beitrag zur Energiewende leisten will, wählt beim Anmelden bewusst das Solarprodukt. Wer Geld sparen will, schaut vor dem nächsten Umzug auf der ElCom-Tarifkarte, in welcher Gemeinde der Strom günstiger ist — die Spanne ist grösser, als Sie denken. Und alle anderen warten ab, bis die Marktöffnung 2027/2028 endlich auch Privathaushalten echte Wahlfreiheit bringt.