Ein Termin, und das alte Sofa ist weg: ohne Anhänger und ohne Sperrgutmarke.
Möbel entsorgen lassen, ohne selbst zu tragen: Mit einer Anfrage erhalten Sie bis zu 4 Offerten von geprüften Partnerfirmen aus Ihrer Region, die Sofa, Schrank oder Matratze bei Ihnen abholen, heruntertragen und fachgerecht entsorgen. Wir leiten Ihre Anfrage weiter, Sie vergleichen Preise und Leistungen und wählen die Firma, die den Auftrag ausführt. Anfragen können Sie für ein einzelnes Stück ebenso wie für einen vollen Kellerraum.
Für Sperrgut, in Deutschland Sperrmüll genannt, gibt es in der Schweiz drei Wege. Sie unterscheiden sich darin, wer trägt und fährt, wie schnell es geht und was es kostet. Welche Wege Ihre Gemeinde anbietet, steht im Abfallkalender; einen Überblick über die grossen Städte gibt der Ratgeber Sperrgut selbst entsorgen.
Wo die Gemeinde Sperrgut abholt: Sperrgutmarke aufkleben und zum Abfuhrtermin hinausstellen. Manche Städte holen nur auf Anmeldung ab.
Mit Auto oder Anhänger zum Recyclinghof der Gemeinde fahren.
Die Firma holt in der Wohnung ab, trägt herunter und entsorgt.
Wenn Sie abholen lassen, vergleichen Sie in den Offerten, ob Heruntertragen, Zerlegen, Fahrt und Entsorgungsgebühren im Preis stehen und ob ein Mindestbetrag gilt. Stehen die Möbel schon im Keller oder in der Garage, hat die Firma weniger zu tragen; sagen Sie das in der Anfrage.
Wer Sperrgut ohne Marke an die Strasse stellt oder im Wald ablädt, riskiert eine Busse, und dazu können Gebühren der Gemeinde kommen. Das gilt auch für das Sofa, das jemand neben einem Container abstellt.
Stellen Sie Sperrgut nur zu der Zeit hinaus, die der Abfuhrkalender Ihrer Gemeinde nennt, und nie ins Treppenhaus, denn das ist Fluchtweg.
Feste Bussen bis 110 Liter nach Bundesrecht, dazu Bussen der Gemeinde. Eine Busse für illegales Abladen kann bis CHF 20'000 betragen.
Gut Erhaltenes kann ins Brockenhaus, Holz, Metall und Elektrogeräte gehen ins Recycling, der Rest als Sperrgut in die Verbrennung. Brockenhäuser nehmen saubere, vollständige und funktionierende Stücke; beschädigte Pressspanmöbel, durchgelegene Matratzen und fleckige Polster nehmen sie meist nicht.
Kühlschrank, Waschmaschine und andere Elektrogeräte gehören nicht ins Sperrgut. Händler nehmen Geräte, die sie im Sortiment führen, gratis zurück, auch ohne Neukauf. Abholen und Heruntertragen sind dagegen eine Leistung der Firma und gehören in die Offerte.
Für eine genaue Offerte nennen Sie jedes Stück mit ungefähren Massen und schicken Fotos, dazu Stockwerk, Lift und den Weg bis zum Fahrzeug. Sagen Sie auch, welche Stücke sich nur zerlegt heraustragen lassen.
Welche Stücke, welches Stockwerk, Lift ja oder nein: Mit Fotos geht es am schnellsten.
Bis zu 4 Offerten mit Abholung, Tragen und Entsorgung, kostenlos. Sie wählen die Firma.
Das Team trägt die Möbel aus der Wohnung und zerlegt sie, wo nötig. Den Zugang regeln Sie vorher.
Weitergeben, Recycling oder Verbrennung, getrennt nach Material.
Geht es um einen ganzen Keller, eine Wohnung oder einen Haushalt, ist eine Räumung oft günstiger als viele einzelne Abholungen. Offeriert wird dann pro Kubikmeter oder als Pauschale fürs ganze Objekt.
Dafür holen Sie Offerten für eine Wohnungsräumung und Entrümpelung ein, die auch Estrich und Garage umfassen kann. Ziehen Sie aus einer Mietwohnung aus, folgt danach meist die Reinigung; dafür gibt es Offerten für eine Endreinigung mit Abnahmegarantie.
Zieht der Rest mit um, finden Sie eine Umzugsfirma in Ihrer Region; fragen Sie dabei, ob sie alte Möbel am Zügeltag gleich zur Entsorgung mitnimmt. Möbellift, Einlagerung und weitere Angebote stehen in der Übersicht aller Leistungen.
Für einzelne Stücke offerieren die Firmen meist pauschal, grössere Mengen rechnen sie nach Volumen, rund CHF 60–120 pro Kubikmeter. Achten Sie darauf, dass Heruntertragen und Entsorgungsgebühren in der Offerte stehen und ob ein Mindestbetrag gilt.
Am ehesten, wenn jemand sie weiterverwenden kann. Viele Brockenhäuser, oft von gemeinnützigen Organisationen geführt, holen saubere, vollständige Möbel ab, teils gratis, teils gegen einen Unkostenbeitrag. Geld erhalten Sie dafür in der Regel nicht, weil sie Spenden annehmen statt anzukaufen. Schicken Sie vorher Fotos und planen Sie für Abgelehntes die Sperrgutabfuhr, den Werkhof oder eine Abholung ein. Der Ratgeber Ausmisten vor dem Umzug zeigt, wie Sie wertige Stücke verkaufen oder spenden.
Mit Sperrgutmarke über die Abfuhr der Gemeinde, selbst am Werkhof oder durch eine Firma, die es abholt. Ist das Sofa gut erhalten, nimmt es eventuell ein Brockenhaus; fleckige Polster bleiben dort meist stehen.
Zum Entsorgungshof, per Marke an die Abfuhr der Gemeinde oder mit der Abholung durch eine Firma. Matratzen sind in vielen Gemeinden teures Sperrgut, bis zu CHF 30 pro Stück, und Brockenhäuser nehmen sie fast nie.
Nur wo die Gemeinde Sperrgut abholt, mit gültiger Marke und zur angegebenen Zeit. In der Stadt Zürich etwa muss Sperrgut in den Recyclinghof oder den Mobilen Recyclinghof, oder Sie lassen es gegen Bezahlung abholen. Wer Abfälle liegen lässt, riskiert bei Mengen bis 110 Liter eine feste Busse von CHF 80–250, bei grösseren Mengen eine Busse bis CHF 20'000.
Nur, wenn es in der Offerte steht. Geben Sie Wandregale, Einbauschränke oder ein festgeschraubtes Hochbett in der Anfrage an, damit die Firma Demontage und Werkzeug einplant. In einer Mietwohnung klären Sie bei Einbauten vorher mit der Verwaltung, ob sie Ihnen gehören.
Ja, wenn Sie den Liefertermin in der Anfrage nennen: Dann kann die Firma die alten Stücke vorher oder am selben Tag abholen. Fragen Sie auch beim Möbelhaus, ob es alte Stücke bei der Lieferung mitnimmt und was das kostet, und vergleichen Sie diesen Preis mit den Offerten.
Nicht zwingend. Klären Sie mit der Firma den Zugang, etwa über einen Schlüssel oder eine Person vor Ort, und markieren Sie eindeutig, welche Stücke mitgenommen werden. Fotos der markierten Stücke helfen, Missverständnisse zu vermeiden.
Eine Anfrage, bis zu 4 Offerten für Abholung und Entsorgung. Kostenlos und unverbindlich.